Marktüberblick USA

Im Gegensatz zu den kapitalbildenden deutschen Lebens- und Rentenversicherungen dienen US-amerikanische Lebensversicherungspolicen meist nicht der eigenen Altersvorsorge, sondern der Absicherung individueller Risiken, zum Beispiel zur Absicherung der Familie im Todesfall oder zur Finanzierung von Nachlasssteuern im Erbfall. Fallen die Absicherungsgründe weg, wollen sich Versicherungsnehmer nicht länger mit den teils sehr hohen Prämienzahlungen belasten. Statt den Vertrag verlustreich zu stornieren, verkaufen sie ihn für einen höheren Erlös am Zweitmarkt.

Investoren erwerben diese speziellen Lebensversicherungspolicen (US Senior Life Settlements) und werden als neue Begünstigte eingetragen. Sie übernehmen die Prämienzahlungsverpflichtungen und erhalten bei Eintritt des Versicherungsfalls (Tod des Versicherten) die komplette Versicherungssumme ausbezahlt. Die Differenz aus Todesfallsumme und Kaufpreis zuzüglich weiterer, während der Haltedauer, gezahlter Prämien beeinflusst also wesentlich die Rendite dieses Geschäftsmodells.

Mittlerweile hat sich für US Senior Life Settlements auch ein Drittmarkt etabliert, auf dem professionelle Investoren im B2B-Geschäft untereinander mit einzelnen Policen und Policen-Portfolios handeln.

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