Steigende Zinsen an den Finanzmärkten entlasten die Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Policen Direkt. Offenbar kommen Versicherer aber auch besser mit den Regulierungsvorschriften zurecht.
Unter http://solvenzquoten.de/ stellt das Unternehmen seine Analyse kostenfrei zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es die direkten Links zu den Solvenzberichten sämtlicher deutscher Lebensversicherer.
„Die Quoten sind Gradmesser für die aktuelle Sicherheit und Stabilität. Damit zeigen Versicherer, wie krisenfest sie sind. Für Lebensversicherungskunden sind das die zentralen Pfeiler ihrer Altersvorsorge“, erklärt Policen Direkt-Chefaktuar Henning Kühl.
Gerade weil es sich um eine Pflichtveröffentlichung handelt, wertet er die Solvenzberichte als wichtige vertrauensbildende Maßnahme. Sämtliche Versicherer zeigen stabile Quoten, fast alle nehmen dafür von der Versicherungsaufsicht BaFin genehmigte Bilanzierungshilfen in Anspruch. 11 davon haben die Quote ohne Übergangsmaßnahmen nicht geschafft.
Die Minimum-Quote (MCR-Quote) bezieht sich auf die Anforderungen im Normalbetrieb und damit die aktuellen Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden. Diese können nur 4 Lebensversicherer nicht ohne Bilanzierungshilfen erfüllen (2016: 12).

Die wichtigsten Zahlen in Kürze

• Brutto-Quote: 451,27% (2016: 385,72%:)
• Netto-Quote 272,30% (198,81%)
• MCR-Quote 733,21% (551,68%)
• 11 Versicherer mit Netto-Quote < 100 (2016: 22)
• 4 Versicherer mit Minimum-Quote < 100 (2016: 3)
• Kein Versicherer bei der Netto-Quote = 0 (2016: 4)
• Kein Versicherer mit Minimum-Quote = 0 (2016: 3)

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